2041 St. Winterzürich

St.Gallen, Winterthur und Zürich im Jahr 2041: Die Schweizer Megastadt St.Winterzürich! Eine Stadt voller Menschen und ungeahnter technischer Spielereien. Eine Firma mit einer vermeintlichen Lösung für die Platzknappheit: Moon-a-space.

Daniel, ein einfacher Mitarbeiter der Stadtverwaltung erwacht nach einem Traum, der viel mehr ist, als er vermuten kann. Abgelenkt durch die Verlockungen des modernen Alltags, ignoriert er alle Zeichen und arbeitet bloss noch auf seinen Traumjob bei Moonaspace hin. Die Firma bietet Mondflüge an und plant den Ausbau der Mondsiedlung, um mehr Lebensraum für die Menschen zu schaffen. Durch die Liebe gerät er an die Basol-Familie, denen unter anderem auch Moonaspace gehört. Das Leben scheint perfekt, doch die Basol-Familie hat Geheimnisse. Fast zu spät erkennt er, dass er selbst eine wesentliche Rolle in einem Konstrukt von Lügen spielt. Ein Konstrukt, geschaffen von einer Familie, deren Macht weder ihr Weltkonzern, noch das immense Vermögen begründet.

 

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Einordnung

Ich wollte unbedingt etwas schreiben, das in der Zukunft spielt - es ist für mich die faszinierendste Zeit. Durch diesen Umstand gilt das Buch als Science-Fiction. Ich mag keine Schubladisierungen. Auch wenn Science-Fiction wohl am ehesten zutrifft, möchte ich den Inhalt hier etwas klarer einordnen. Mir geht es darum, Dinge, die bereits heute bestehen, weiterzudenken und ihre Konsequenzen zu betrachten. Es ist ja so, dass Dinge, die für uns selbstverständlich sind, für ältere Generationen unvorstellbar wären. Zum Beispiel einen Kontoauszug als pdf zu erhalten, den man oft nicht mal mehr aus dem eBanking herunterlädt, während früher jede Buchung mit den aufbewahrten Belegen abgeglichen und auf Papier abgehakt wurde. Genau solche Sachen fallen uns heute wahrscheinlich besser auf, wenn wir einen Blick in eine fiktive Zukunft werfen, als wenn wir in der Zukunft leben...

 

Was ist die Zukunft anderes, als das Ergebnis der Entscheidungen, die wir heute treffen? Von daher hat das Buch einen grossen Bezug zu heute. Darin werden natürlich auch technische Geräte beschrieben und genutzt, die es heute (noch?) nicht gibt. Doch die Geschichte spielt definitiv auf der Erde - und nicht auf dem Mond.

 

St.Winterzürich ist grundsätzlich eine schöne Zukunftsvision, was man gewiss an den Details erkennen kann. Natürlich gibt es storybedingt einen erschreckenden Teil darin, doch der soll nicht die schönen Dinge darin ruinieren. Schliesslich sollten wir uns auf die Zukunft freuen, denn wir können sie heute bestimmen. 


Das Schreiben

Ich muss zugeben, ich lese nicht all zu gerne ;-). Die einzelnen wohlklingenden Worte interessieren mich nicht so sehr. Für mich sind die Worte nur mehr oder weniger ideale Werkzeuge, einen Inhalt zu transportieren. Zum Inhalt gehört für mich nicht nur die Handlung des Buchs, sondern auch die Vorstellung einer ganzen Welt, in der die Geschichte spielt. Ein Ort in der Fantasie, den man auch unabhängig von der Geschichte besuchen kann, um beispielsweise einen Spaziergang über die Hochstadtbrücken zu unternehmen, bei den Brückenverkäufern ein neues iD’ zu kaufen oder sonst was.

 

Worte haben ihre Grenzen. Ich wünschte mir, ich könnte den Ort und die Geschichte aus meiner Fantasie kopieren und ihn euch direkt zur Verfügung stellen. Wenn man das tun könnte, würde ich dies tun und nicht mehr schreiben ;-)

Doch bis dahin… Ich hoffe die Beschreibungen im Buch helfen euch, ein klares und doch selbst gestaltetes Bild dieser Zukunftswelt zu schaffen, das euch viel Freude bereitet.

 

Statt eines Films mal wieder die eigene Vorstellungskraft zu verwenden, ist bestimmt keine schlechte Idee. Denn ihr wisst ja: „Wenn du es dir vorstellen kannst, kannst du es auch schaffen.“ - William Arthur Ward 


Das Titelbild - und was es zeigt

1

Eine Kette von Move-Zeppelinen (Warenversorgungsnetzwerk).

1.1

Das Logo des Move-Konzerns: ein Strichcode. Das Logo ist überall so präsent, dass jedes Kind genau diesen Strichcode erkennt.

1.2

Ein Container, der von einem Move-Zeppelin zu Boden gelassen wird.

2

Eine Hochstadtbrücke, verbindet auf der 75. Etage die Hochhäuser miteinander. Entlang dieser Brücken gibt es einstöckige provisorische Geschäftshäuser der Brückenverkäufer (statt eines Geländers).

3

Sicherheitsnetz für Gegenstände und Menschen, die gelegentlich von den Hochstadtbrücken fallen.

4

Eine Seilbahn, die von den Hochhäusern der Innenstadt, zum Hochhausdorf am Bodensee (4.1) fährt.

5

Ein Heliport, direkter Zugang für Firmenchefs zu den oberen Etagen der Hochhäuser.

6

Individuelle Spitzen der Hochhäuser. Durch die Anordnung der Fenster und die Form des Gebäudes, kann aus dem Innern des Hauses erkannt werden, in welchem Gebäude der Skyline man sich befindet.

7

Schematische Darstellung der Stiftskirche St.Gallen am Klosterplatz.

8

Der Stadtteil Winterwood, Zentrum der Filmindustrie in St.Winterzürich.

9

Ein Grossteil der Handlung spielt über der Altstadt von St.Gallen, daher SG.

10&11

Kleine Hinweise auf die Schweiz.

12

Wochenhaus der vermögenden Basol Familie, mitten auf dem Bodensee. Neben Wochenendhäusern und Innenstadtwohungen ein Haus, um gelegentlich auch unter der Woche aus der Stadt raus zu können, um etwas zu entspannen.                 


Themen

Die grossen Themen in diesem Buch sind: Die Zukunft, Bevölkerungswachstum, soziale Netzwerke und persönliche Daten.

 

Zukunft: In 27 Jahren leben wir im Jahr 2041. Wie sieht das Leben in einer Zeit aus, die zwar in der Ferne liegt, die (viele von uns :-) aber gewiss noch miterleben werden?

 

Persönliche Daten: Der Bestand an gesammelten Daten über nahezu jeden Menschen auf der Welt, war nie grösser als heute. Zweifelsfrei ist es für die Werbung praktisch zu wissen, ob ein Inserat von einer Frau oder einem Mann, von einer 80-Jährigen oder einem 12-Jährigen betrachtet wird. Doch wozu könnten so umfassende Daten sonst noch genutzt werden?

 

 

Bevölkerungswachstum: Der Besuch einer Millionenstadt führt mir immer wieder vor Augen, dass die Anzahl Menschen auf dem Planeten ein kaum fassbarer Wert ist. Offizielle Zahlen sagen, dass es 1960 etwa drei Milliarden Menschen gab. Das ist die Generation meiner Eltern, es ist also noch nicht so lange her. Heute, im Jahr 2013 gibt es über sieben Milliarden. In 50 Jahren hat sich die Bevölkerung mehr als verdoppelt! Und die Kurve steigt steil an. Das finde ich bemerkenswert. Die Geschichte spielt mit der Anzahl Menschen in der Zukunft. Könnten es mehr sein, als behauptet wird? Oder könnten es weniger sein? Wie kann ich den Bestand kontrollieren? Ich kann sie ja nicht zählen. Was wäre wenn dieser unkontrollierbare Wert nicht stimmen würde? 

 

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© M.L. Hagmann


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